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Die wichtigsten Marketingtrends für 2026

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12 December 2025

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Kundenerwartungen sind klarer geworden, während die Toleranz für unpräzise Kommunikation sinkt. Kaufende möchten die Kontrolle behalten. KI ist fester Bestandteil vieler Arbeitsabläufe. Vertrauen wiegt mehr als reine Aussagen. Diese Entwicklungen verstärken sich gegenseitig und erhöhen den Druck auf Marken, transparent und verlässlich zu kommunizieren.

Bei den Unternehmen, die Exclaimer unterstützt, zeigt sich ein deutlicher Trend. Organisationen, die sich gut auf 2026 vorbereiten, schärfen ihre Kommunikationsstandards. Sie geben Kundinnen und Kunden Wahlmöglichkeiten ohne zusätzlichen Aufwand, definieren klare Leitlinien für KI und halten ihre Identität über alle Kanäle hinweg konsistent. Diese Entscheidungen stärken das Vertrauen früh im Kaufprozess – lange bevor ein Gespräch mit dem Vertrieb stattfindet.

Die folgenden Trends zeigen, wie sich das Marketing im Jahr 2026 verändern wird und wo Marken Klarheit, Nachweise und Konsistenz brauchen, um glaubwürdig zu bleiben.


1. Kundinnen und Kunden gestalten ihren eigenen Kaufprozess

Kaufende bestimmen ihren Weg immer stärker selbst. Viele treffen 2026 Entscheidungen in einer späten Phase, ohne viel Kontakt zum Vertrieb. Laut aktuellen Forrester-Prognosen nutzten 30 Prozent der Kaufenden generative KI-Tools in der finalen Entscheidungsphase – im Vergleich zu 17 Prozent, die sich auf Produktexperten stützten. Selbstbedienung bleibt die bevorzugte Option, bis jemand bewusst etwas anderes wählt.

Jeder Weg – Self-Service, unterstützte Beratung, Testphase oder Demo – muss einfach und vollständig sein. Testversionen sollten klare Schritte, Beispieldaten und nachvollziehbare Erfolgskriterien enthalten. Informationen zu Sicherheit, Integrationen und Preisen müssen leicht zu finden sein. Beschaffungsteams benötigen gut teilbare Unterlagen, damit interne Freigaben den Prozess nicht verzögern.

KI hilft Kaufenden, frühzeitig schneller voranzukommen. Doch wenn es wichtig wird, möchten Menschen mit einer fachkundigen Person sprechen. Zu frühe Kontaktaufnahme erzeugt Reibung. Unterstützung zurückzuhalten, wenn sie gebraucht wird, ebenso.

Wenn ein Kaufprozess intuitiv und verlässlich wirkt, steigt die Bereitschaft, ihn weiterzuempfehlen. Ein Ablauf mit weniger Übergaben, weniger Risiken und weniger Hindernissen wird positiv wahrgenommen und häufiger geteilt. Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk bleiben ein zentraler Faktor – und ein reibungsloser Prozess verstärkt diesen Effekt

2. Vertrauen entscheidet vom ersten Klick an

Vertrauen ist inzwischen der erste Filter, den Kaufende bei der Bewertung einer Marke nutzen. Sicherheit, Klarheit und Konsistenz prägen den Eindruck stärker als große Versprechen. Und der Druck nimmt zu. Untersuchungen von Marketreach zeigen, dass 74 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher mehr bei Marken ausgeben, denen sie vertrauen.

Kaufende erwarten sichtbare Sicherheitssignale von Beginn an. Zertifizierungen, Richtlinien, Datenverarbeitungsprozesse und Standards für den Umgang mit Vorfällen müssen leicht zugänglich und überprüfbar sein. Automatisierte Tools helfen bei einfachen Fragen – wenn sie aber keine Lösung bieten, sinkt das Vertrauen. Klare Eskalationswege bleiben wichtig.

Kleine Signale haben große Wirkung. Unstimmige E-Mails, abweichende Signaturen oder widersprüchliche Dokumente lassen ein Unternehmen unstrukturiert wirken. Diese Lücken schaffen Angriffsflächen für Phishing und erhöhen den Aufwand im Support.

Klare Standards schließen diese Lücken. Wenn definiert ist, was „gut“ bedeutet und dies durchgängig in E-Mails, Chats und KI-gestützten Workflows umgesetzt wird, kommunizieren Teams sicher und ohne zusätzliches Risiko. Strukturierte Beta-Programme helfen dabei, Änderungen vorab zu testen, schnell zu lernen und Kontrollen zu stärken, bevor sie breit ausgerollt werden.

Vertrauen wächst durch nachvollziehbare Maßnahmen und durch Konsistenz. Wenn Unternehmen die Grundlagen an jedem Kontaktpunkt beherrschen, fühlen sich Kaufende sicherer und treffen Entscheidungen mit mehr Zuversicht

3. KI-Reife wird an Ergebnissen gemessen – nicht an Versprechen

Im Jahr 2026 wird KI nach ihren Ergebnissen bewertet und nicht danach, wie häufig sie erwähnt wird. Teams bewegen sich weg von breiten Experimenten hin zu strukturierten Arbeitsabläufen mit klaren Leitplanken. Laut dem aktuellen State of AI-Report von McKinsey beschleunigt sich dieser Trend: 88 Prozent der Unternehmen nutzen KI inzwischen regelmäßig in mindestens einem Geschäftsbereich – im Vorjahr waren es 78 Prozent.

Mit der zunehmenden Verbreitung steigen die Erwartungen an Transparenz und klare Grenzen. Aufgaben mit hohem Beurteilungsbedarf brauchen weiterhin menschliche Kontrolle, besonders in der direkten Kommunikation, in der Ton und Klarheit entscheidend sind. Menschen erkennen generische, automatisierte Inhalte schnell – und das Vertrauen sinkt, wenn etwas unpersönlich wirkt.

KI sollte Abläufe effizienter machen, nicht die Identität einer Marke ersetzen. Sie kann Ideen strukturieren, Erkenntnisse sichtbar machen und interne Prozesse vereinfachen. Doch Unternehmenskommunikation – insbesondere geschäftliche E-Mails – braucht einen konsistenten menschlichen Ton, eine klare Identität und sinnvolle Handlungsaufforderungen. Wenn E-Mails als zentraler Kommunikationskanal verstanden werden und nicht als Hintergrundfunktion, bleibt diese Klarheit erhalten.

Organisationen, die KI diszipliniert einsetzen, werden sich positiv abheben. Sie schützen ihre Stimme, halten persönliche Kommunikation tatsächlich persönlich und nutzen KI nur dort, wo sie echten Mehrwert schafft.

4. Compliance wird vom Hindernis zum Enabler 

Compliance entwickelt sich zu einem strategischen Vorteil. Laut PwC’s Global Compliance Survey 2025 geben 85 Prozent der Führungskräfte an, dass Compliance-Anforderungen in den letzten drei Jahren komplexer geworden sind. Dieser Druck führt dazu, dass Organisationen Klarheit, verlässliche Standards und leicht teilbare Nachweise bevorzugen.

Teams werden 2026 auf einfache Prüfmechanismen setzen, die sich schnell umsetzen und klar dokumentieren lassen. Präzise Hinweise, In-Line-Hinweise und Checklisten schaffen nachvollziehbare Audit Trails. Leitplanken, die gleichzeitig erklären und steuern, helfen dabei, richtige Entscheidungen zu treffen, bevor Inhalte versendet oder veröffentlicht werden. Risiko wird damit zu einer geteilten Verantwortung über Marketing, IT, Security und Legal hinweg – statt zu einem Faktor, der Arbeit verlangsamt.

Kleinere funktionsübergreifende Gruppen werden Standards und Playbooks verantworten. Sie definieren Regeln für Identität, Messaging und Eskalationswege und reagieren schnell, wenn sich Probleme über E-Mail, Chat oder Kollaborationstools hinweg zeigen. Starke Beta-Programme unterstützen diesen Ansatz. Tests mit klar definierten Gruppen helfen Teams, Entscheidungen zu bestätigen, Ergebnisse nachzuweisen und Kontrollen vor einem breiteren Rollout zu verfeinern.

Wenn Compliance Vertrauen stärkt, statt Kreativität auszubremsen, wird sie zu einem Motor für Geschwindigkeit. Marken kommunizieren konsistenter, reduzieren Nacharbeit und machen weniger Fehler. Und E-Mail spielt dabei eine zentrale Rolle. Konsistente Identität, rechtliche Hinweise und klare Botschaften helfen Unternehmen, Standards einzuhalten, ohne IT oder andere Teams zusätzlich zu belasten.


Warum Kommunikationsstandards 2026 zum entscheidenden Unterschied werden

Die Entwicklungen, die 2026 prägen werden, zeigen eine klare Richtung. Marken, die klar und konsistent kommunizieren, gewinnen schneller Vertrauen und handeln entschlossener. Kaufende wählen ihren eigenen Weg. KI wird an Ergebnissen gemessen, nicht an Versprechen. Compliance wird zum gemeinsamen Motor für Geschwindigkeit. Und kleine Brüche in der Identität wiegen stärker, weil Erwartungen steigen.

E-Mail wird in all diesen Momenten eine wichtige Rolle spielen. Menschen verlassen sich auf sie für Klarheit, Bestätigung und Entscheidungen, die zählen. Alltägliche Berührungspunkte prägen Vertrauen lange bevor ein Austausch mit dem Vertrieb stattfindet. Wenn Unternehmen ihre E-Mail-Kommunikation konsistent halten, stärken sie das Vertrauen, das Kaufende für den nächsten Schritt brauchen.

Exclaimer macht diese Konsistenz einfach. Die Lösung bietet Unternehmen eine klare Möglichkeit, die E-Mail-Identität über alle Nutzerinnen, Nutzer und Geräte hinweg zu standardisieren. Sie reduziert Unsicherheiten, schließt Lücken und unterstützt Teams dabei, ihre Marke an jedem Punkt der Customer Journey verlässlich und einheitlich zu präsentieren.

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