Warum Kunden Ihren E-Mails misstrauen – und was Vertrauen schafft

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Die meisten Menschen öffnen eine geschäftliche E-Mail nicht in der Erwartung, ihr zu glauben. Eine neue Studie dazu, wie 2.000 Erwachsene in Großbritannien und den USA kommunizieren, hat ergeben: 41 % haben schon einmal daran gezweifelt, ob eine erhaltene Nachricht echt war – in Großbritannien sind es sogar 46 %.

Für Unternehmen bedeutet das: Ein großer Teil Ihres Publikums liest Ihre Nachrichten mit einer leisen Frage im Hinterkopf, ob sie wirklich von dem stammen, als der sich der Absender ausgibt. Die Befragten verraten auch genau, was diese Frage beantwortet – und jedes Signal, das sie nennen, haben Sie selbst in der Hand.

Wichtigste Ergebnisse

  • 41 % der Menschen haben schon gezweifelt, ob eine erhaltene Nachricht echt war – in Großbritannien 46 %.

  • 48 % sagen, dass die Plattform, über die eine Nachricht eintrifft, beeinflusst, wie vertrauenswürdig sie wirkt.

  • 44 % nennen eine professionelle E-Mail-Adresse mit Unternehmensdomain als eines der wichtigsten Vertrauenssignale.

  • 45 % sagen, dass vollständige Kontaktdaten eine E-Mail vertrauenswürdiger machen.

  • 51 % der Babyboomer haben schon an der Seriosität einer Nachricht gezweifelt – mehr als jede andere Generation.

Fast die Hälfte Ihres Publikums beginnt mit Zweifel

Misstrauen ist in vielen Postfächern inzwischen die Grundeinstellung.

41 % der Menschen haben schon einmal daran gezweifelt, ob eine erhaltene Nachricht echt oder seriös war. In Großbritannien steigt dieser Wert auf 46 %, gegenüber 36 % in den USA, und er nimmt mit dem Alter stetig zu: von 28 % bei der Gen Z bis 51 % bei den Babyboomern. Je älter Ihre Kundschaft, desto eher sucht sie nach einem Grund, Ihnen zu misstrauen.

Das ist keine Ablehnung der E-Mail an sich. Nur 11 % sagen, dass sie geschäftliche E-Mails grundsätzlich nicht für vertrauenswürdig halten. Was die Menschen stattdessen mitbringen, ist Vorsicht – angewandt auf jede einzelne Nachricht, bis etwas ihnen signalisiert, dass der Absender echt ist.

Der Kanal prägt das Vertrauen, bevor ein Wort gelesen ist

Wie eine Nachricht jemanden erreicht, beeinflusst, wie sehr die Person ihr vertraut.

48 % der Menschen sagen, dass die Plattform, über die eine Nachricht eintrifft, beeinflusst, wie vertrauenswürdig sie wirkt. Ähnlich viele sagen, sie präge, wie professionell eine Nachricht erscheint (46 %) und wie authentisch sie wirkt (43 %). Das Urteil bildet sich bereits aus dem Medium und seiner Aufmachung, bevor die lesende Person eine einzige Zeile des tatsächlichen Inhalts abgewogen hat.

Für Unternehmen heißt das: Wie sich eine E-Mail präsentiert, ist Teil der Botschaft, nicht bloß deren Verpackung.

Was tatsächlich Vertrauen schafft

Wenn Menschen entscheiden, ob sie einer geschäftlichen E-Mail glauben, suchen sie nach sichtbaren Belegen.

Auf die Frage, was eine E-Mail vertrauenswürdig macht, nennen die Menschen konkrete, überprüfbare Signale – und nicht etwa den Text selbst.

Was eine E-Mail vertrauenswürdig macht

Anteil der Zustimmung

Vollständige Kontaktdaten

45 %

Professionelle E-Mail-Adresse (Unternehmensdomain)

44 %

Klarer Absendername

31 %

Firmenlogo oder Branding

24 %

Professionelle, gebrandete E-Mail-Signatur

23 %

Einheitliche Formatierung über alle E-Mails hinweg

21 %

Vollständige Kontaktdaten und eine professionelle E-Mail-Adresse mit Unternehmensdomain stehen an der Spitze, vor einem klaren Absendernamen, Unternehmensbranding und einer professionellen, gebrandeten E-Mail-Signatur. Jedes dieser Merkmale kennzeichnet einen seriösen, identifizierbaren Absender: der Beleg, dass die E-Mail von einer echten Organisation stammt, die man erkennen und erreichen kann. Genau nach diesen Bestätigungen sucht eine vorsichtige Leserschaft.

„Menschen entscheiden in Sekunden, ob sie einer E-Mail vertrauen – anhand einer Handvoll sichtbarer Hinweise, noch bevor sie ein Wort gelesen haben. Ein erkennbarer Absendername, eine Unternehmensdomain, vollständige Kontaktdaten, eine einheitliche Signatur. Machen Sie das bei jeder E-Mail richtig, und Sie beantworten den Zweifel, bevor er entsteht. Lassen Sie es weg, und Sie haben einer vorsichtigen Leserschaft einen Grund zum Zögern gegeben.“

— Elisabeth Goossens, Director of Brand Communications, Exclaimer

Was das für Unternehmen bedeutet

Eine vorsichtige Leserschaft gewinnen Sie nicht mit Worten. Ihr Vertrauen gewinnen Sie mit sichtbaren Belegen.

Die Signale, auf die sich die Menschen verlassen, sind genau die, die ein Unternehmen selbst steuert: ein einheitlicher Absendername, eine Unternehmensdomain, vollständige Kontaktdaten und eine professionelle, gebrandete E-Mail-Signatur in jeder Nachricht. Das Schwierige daran ist die Konsistenz.

Werden Signaturen manuell verwaltet, driften diese Angaben unweigerlich auseinander. Eine Signatur fehlt, ein alter Jobtitel bleibt hängen, und das Branding unterscheidet sich von Person zu Person. Jeder kleine Ausrutscher nimmt eine Bestätigung weg – genau in dem Moment, in dem jemand entscheidet, ob Sie seriös sind.

Exclaimer versieht jede E-Mail, die Ihr Unternehmen versendet, automatisch mit professionellen, markenkonformen E-Mail-Signaturen – so sind die Signale eines echten, identifizierbaren Absenders jedes Mal vorhanden, ohne dass einzelne Mitarbeitende sie hinzufügen müssen.