E-Mail-Barrierefreiheit und Recht: Was Ihr Team wissen sollte, bevor es zum Problem wird (ENG)

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Weitere Einblicke zu diesem Webinar finden Sie im Blogbeitrag.

Die meisten Marketingteams haben das bereits hinter sich. Vor einigen Jahren haben E-Mail-Dienstleister und Rechtsabteilungen das Thema bei Marketing-E-Mails durchgesetzt: Viele CRM-Plattformen versenden eine Kampagne erst, wenn sie grundlegende Barrierefreiheitskriterien erfüllt. Mitarbeiter-E-Mails, einschließlich der E-Mail-Signatur, die jede Person im Unternehmen Dutzende Male am Tag verschickt, haben diesen Prozess nie durchlaufen.

Ed Bodey, General Counsel bei Exclaimer, und Millie Cresswell, die bei Exclaimer das CRM- und Lifecycle-Marketing verantwortet, beleuchten diese Lücke in der On-Demand-Session. Kein Barrierefreiheitsgesetz nennt die E-Mail-Signatur ausdrücklich. Der ADA, Section 508, der European Accessibility Act, der UK Equality Act und vergleichbare Regelungen in Kanada und Australien verweisen jedoch alle auf die WCAG als zugrunde liegenden Standard. Und die Durchsetzung reicht zunehmend über öffentlich zugängliche Websites hinaus bis in die alltägliche Kommunikation eines Unternehmens.

Ed zeigt, wo das rechtliche Risiko heute tatsächlich liegt, und erklärt, wie Unternehmen der Privatwirtschaft über Förderbedingungen und eine veränderte Durchsetzungspraxis zunehmend in den Anwendungsbereich fallen. Millie bringt die Erfahrung aus der Barrierefreiheitsüberarbeitung im eigenen Marketing ein: was das Team beim ersten Anlauf falsch gemacht hat, warum automatisch erzeugte Nur-Text-Versionen und mobile Layouts ohne manuelle Prüfung nicht vertrauenswürdig sind und warum sich mit der E-Mail-Signatur schneller ein Erfolg erzielen lässt als mit der Überarbeitung einer ganzen Website.

Eine Frage taucht dabei immer wieder auf: Wer ist verantwortlich? Die IT verwaltet die Infrastruktur, das Marketing das Design und die Rechtsabteilung das Risiko. In den meisten Unternehmen ist niemand für alle drei Bereiche zugleich zuständig.

Das erfahren Sie im Webinar:

  • Alle großen Barrierefreiheitsgesetze, darunter der ADA, Section 508, der European Accessibility Act und der UK Equality Act, verweisen auf die WCAG als technische Grundlage. Keines davon nennt jedoch die E-Mail-Signatur ausdrücklich.

  • Die Durchsetzung reicht über öffentlich zugängliche Websites hinaus bis in die alltägliche Geschäftskommunikation, Mitarbeiter-E-Mails eingeschlossen.

  • Eine einzelne barrierefreie E-Mail-Signatur zu erstellen, ist einfach. Tausende davon barrierefrei zu halten, während Mitarbeitende ins Unternehmen kommen, es verlassen oder die Rolle wechseln: Genau dort scheitert Compliance in der Praxis.

  • Alt-Text und Farbkontrast haben die meisten Teams bereits im Blick. Seltener fallen QR-Codes ohne alternativen Zugangsweg oder Hyperlinks ohne passende Screenreader-Beschriftung auf.

    Eine nicht bestandene Barrierefreiheitsprüfung kann die Zustellbarkeit genauso beeinträchtigen wie eine Spam-Markierung, zusätzlich zum rechtlichen Risiko und zum Reputationsrisiko.

Über unsere Speaker

Ed Bodey

General Counsel, Exclaimer

Ed berät Exclaimer zu rechtlichen Risiken und Compliance. In dieser Session zeigt er, wo das Barrierefreiheitsrecht heute steht: welche Vorschriften gelten, wie sich die Durchsetzung über öffentlich zugängliche Websites hinaus ausweitet und was das für die E-Mails bedeutet, die Mitarbeitende im Geschäftsalltag verschicken.

Millie Cresswell

CRM and Lifecycle Manager, Exclaimer

Millie hat im Marketing bereits eine vollständige Überarbeitung der E-Mails auf Barrierefreiheit durchlaufen. Diese Erfahrung aus erster Hand überträgt sie auf die blinden Flecken, die die meisten Teams bei E-Mail-Signaturen noch haben: automatische Standardeinstellungen, denen man nicht trauen kann, und warum sich ihre Korrektur schneller auszahlt, als die meisten erwarten.

Caleb White

Caleb White

Product Marketing Manager, Exclaimer

Caleb moderiert diese Session. Er ordnet ein, warum das Barrierefreiheitsrecht, lange vor allem als Thema für Marketing und Website betrachtet, inzwischen die alltägliche Mitarbeiter-E-Mail erreicht. Und er hakt bei Ed und Millie nach, was das in der Praxis für IT-, Rechts- und Marketingteams bedeutet, die noch klären, wer dafür verantwortlich ist.